Kurz gefaßt:

Alexandra Fischer

(Piano, Orgel, Vocals, Song Writer, Vocal Arranger)

Ich stamme aus dem Raum München und studierte Klavier (Klassik, Jazz im Nebenfach) und Jazzgesang am Richard-Strauß-Konservatorium in München. Ich machte den klavierpädagogischen Abschluss und begann mit einem Aufbaustudium für Konzertreife und Jazzgesang.

1995 verletzte ich mich an der linken Hand und mußte das Studium abbrechen. Zum Glück konnte ich als Quereinsteigerin solange, bis meine Hand wieder einsatzfähig war, als Musical-Darstellerin arbeiten.

Von 1996-1999 war ich also z.B. beim „Little Shop of Horrors“ in München und der „Buddy Holly Story“ (für ein ganzes Jahr in Hamburg)  auf der Bühne.

1998 gründete ich mit den Kollegen Ludwig Bergner, Tobi Weber, Wes Wollinger, Joseph Hannesschläger (der leider 2020 verstorben ist), Manuela und Markus Himmelreich und Kerstin Heiles die Münchner Kultband „The Galactic Discotrain“. Kerstin Heiles folgten Lucie Frank und Anna Hermann, die noch immer dabei ist. Die Band feierte 2018 20jähriges Bühnenjubiläum und existiert bis heute!

2003 veröffentlichte ich meine erste Jazz-CD mit eigenen Komposition „The Gardens of the Summer“.

Andere wichtige Stationen waren 2004 Auftritte bei der Olympiade in Athen und Asientournee mit dem Acapella-Quintett „LadiesTalk“, das es von 2000 bis 2004 gab.

Von 2000-2013 (mit Unterbrechungen, in denen die Band pausierte) spielte ich Orgel und Piano für „Little Martin and the Roosters“ (Chicago Blues) und war von 2005 bis 2014 Sängerin und Frontfrau bei den „Night Howlers“ (SoulBlues im Stil von Albert King, Robert Cray).

Meine aktuelle BluesBand sind die Woodsidejumpers.

Seit 2011 existiert die Organic Combo, ein klassisches Jazztrio, bei dem ich singe und (als besonderes Feature) Hammond spiele.

Seit 2012 gibt es das Vocal Trio Singerellas, mit Heida Lehndorfer und Ute Korell.

Von 2015-2020 war ich die tiefste Stimme im Vocal Quartett „Funny Valentines“.

Von 2015-2017 war ich an den Tasten Mitglied der Alternative Latin Band Calle Mambo. Wir spielten 2017 u.a. am Chiemsee Summer Reggae Festival und beim Ander Art Festival München, gewannen den Publikumspreis beim Ludwigsburger Streetmusicfestival (2017).

2016 im September Release der Blues Compilation „Hues of Blues and Boogie“

2019 fand ich in Margreth Ausserlechner eine Partnerin für unser Duo „AliGret„.

2019 konnte ich Peter Schneider, den Gitarristen der STIMULATORS, für ein Duo Projekt gewinnen. Seither spielen wir gelegentlich zusammen.

Im März 2019 war ich als Chorsängerin für das Singspiel des Bayrischen Rundfunks am Nockherberg engagiert.

Seit 2020 spiele ich im Duo mit Sunny Howard (Violine)

2020 wurde ich von Elmar Schmidt (dr) für das BAO (Brasilian Arts Orchestra) engagiert und sang am 2.3. in der Münchner Unterfahrt.

Das war der letzte größere Auftritt seit dem Eintreffen von Corona in Europa.

 

VERÖFFENTLICHUNGEN

Ich habe an zahlreichen Studioproduktionen anderer Künstler und Ensembles mitgewirkt und drei CDs unter eigenem Namen veröffentlicht.

2003 „The gardens of summer“ (Alexandra Fischer Jazzseptett), die ausschließlich aus eigenen Songs besteht.

2005 wurde ich eingeladen eine CD mit der HotShotBluesBand zu machen: „Well, allright, you win“, auf der ich Klassiker des Chicago-Blues interpretiert.

2016 „Hues of Blues and Boogie“ – eine Blues-Compilation mit den Woodsidejumpers, Night Howlers, Boogie Allstars und der HotShotBluesBand.

Im März 2021 veröffentlichte ich meine Single „Magst a Watschen“ auf Spotify, iTunes, Amazon und anderen Streaming und Download Plattformen. Im April meine vier Lieblingssongs aus der Debüt-CD „The Gardens of the Summer“ aus dem Jahr 2003.

Außerdem gibt es meine Kompositionen auch auf dem YouTube Kanal von Ludwig Bergner, der in seinem Bücherstudio Videos anfertigt und auf YouTube veröffentlicht.


In epischer Länge:

Mit zehn Jahren begann ich Klavier zu spielen. Auf dem Gymnasium sang ich gleich im Schulchor und spielte ab der 8. Klasse  im Schulorchester Geige oder Viola. Nach dem Abitur (mit den Leistungskursen Latein/Englisch) zog ich nach München. Ich machte Jazz-Workshops in Burghausen und inszenierte zusammen mit Freunden einen Bert-Brecht-Abend, der zusammengestellt war aus Brechts Gedichten, Liedern und Teilen der Dreigroschenoper. Ich studierte zuerst Biologie und Musikpädagogik, wechselte aber an die Hochschule für Musik und Theater (damals Richard-Strauß-Konservatorium) im Hauptfach Klavier, mit den Nebenfächern Jazz und Viola.

Während des Musikstudiums gründete ich „Miss Ali Lee & her Dreamteam“, eine 5-köpfige Jazz-Combo. Ich reiste nach NY um mir die dortige Jazzszene aus der Nähe anzusehen. Ich fing an zu komponieren, Instrumentals und Songs zu schreiben.

Nach vier Jahren schloß ich das Studium ab und hängte noch ein Jahr für ein Aufbaustudium Jazzgesang und Konzertreife für Klavier dran. Da ich mich an der Hand verletzte und meine Studium nicht fortführen konnte, suchte ich nach einer anderen Möglichkeit musikalisch tätig zu sein und konnte als Darstellerin bei einigen Musicalproduktionen im Münchner Raum („Little Shop of Horrors“, „Annie“) einsteigen.

1998 ging ich für „Buddy-das Musical“ ein Jahr lang Hamburg.

2000 zog ich mich aus dem Musical-Geschehen zurück um wieder eigene Projekte zu verfolgen und kehrte nach München zurück. Mein Daumen war zum Glück ohne Operation wieder geheilt. Mit meinem Kollegen, dem Schlagzeuger Ludwig Bergner, gründete ich die Band „Discotrain„, der wir beide bis heute angehören. Bald danach stieg ich als Organistin, Pianistin und Co-Sängerin bei der Chicago Blues Band „Little Martin & the Roosters“ ein. Die Band war in der Blues- und Jazzszene sehr bekannt und blieb (mit einer Pause von 3 Jahren) mehr als 20 Jahre, also bis 2003, zusammen. Wir spielten jährlich über 100 Konzerte auf Festivals und in Clubs, im ganzen deutschsprachigen Raum.

2001 erhielt ich die Einladung auf der CD „Straighten up and fly right“ der RnB-Band „Marty and his Rocking Comets“ als Gaststar zwei Songs zu singen.
Im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Pianisten Peter Wegele schrieb ich Texte zu seinen Kompositionen.“Miss Ali’s Voicing“ hieß unser Jazzquintett, das es bis ca. 2003 gab. Danach schrieb ich eine Serie von Jazztunes und veröffentlichte 2003 meine erste eigene CD unter dem Titel „The Gardens of Summer“.

2003 begann ich mich intensiver mit Sprache und Musik Brasiliens zu beschäftigen und sang zum ersten Mal ein Afrobrasil-Programm komplett auf brasilianisch.

Ich hatte viele Gelegenheiten in der Big Band und einigen Ensembles des Jazz-Bassisten Josef Ametsbichler zu singen, mit dem ich auch heute noch gelegentlich im Duo auftrete.

2004 ging ich auf Asientournee, mit der Frauen-Acapella-Gruppe „Ladiestalk“, mit der wir zuvor schon bei der Olympiade in Athen für einen industriellen Veranstalter aufgetreten waren. Mit Ladiestalk (2000-2005), gegründet von der Koreanerin Kim Chong, kam 2004 bei einem koreanischen Label das gleichnamige Album „Ladiestalk“ heraus.

2006 produzierte ich in Kooperation mit der Hot Shot Blues Band die CD „Alright, ok, you win“. Im folgenden Jahr schloß ich mich erneut zusammen mit Martin Schönke („Little Martin“) und gemeinsam riefen wir die Band „The Night Howlers“ ins Leben, die sich mehr dem souligen Blues von Blues-Ikonen wie Albert King und Albert Collins widmete. Bei den „Night Howlers“ waren wir zu fünft. Dank Johannes Daum, der Piano und Orgel spielte, konnte ich nun vorne stehen und singen. Mit dieser Band und den wiedergegründeten „Roosters“ tourten wir die nächsten sechs Jahre, wieder hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2011 im Herbst, reiste ich zum zweiten Mal nach NY (USA) um bei Bobby McFerrin ein Seminar zu besuchen. Kurz darauf übernahm ich die musikalische Leitung zweier Chöre im Münchner Raum, der Vocal Harmonists (Inning) und der Hearts-4-people-singers, die aus einem Hartz-IV-Projekt der Caritas Dachau hervorgingen und bei denen Betroffene, Betreuer und Sympathisanten sich auf musikalischer Ebene begegnen können. Die Hearts-4-people-singers gibt es leider nicht mehr, da es sich um ein zeitlich begrenztes Projekt der Caritas handelte. Die Vocal Harmonists werde ich noch bis Juli 2021 leiten, danach gebe ich die Chorleitung an jemand anders weiter.

2012 spielte ich für die CD „Across the milky way“, ein Projekt des Gitarristen Timur Turusov, das an Jazz, Artrock und Worldmusic orientiert ist, Keyboards ein. Mit Tim Turusov trat ich von 2003-2014 auch live auf.

Seit 2011 existiert die Organic Combo, ein klassisches Jazztrio, bei dem ich singe und (als besonderes Feature) Hammond spiele. Gerhard Kraus unser erster Gitarrist ging 2013 nach Texas. Es dauerte ein bis zwei Jahre bis ein neuer Partner ihn an der Gitarre ablöste. Seit 2015 spielt Chris Zelter (git) mit Ludwig Bergner (drums) und mir.

Seit 2011 singe ich bei den „Woodsidejumpers“, einer Boogie, Jump Blues & RnB Band.

2012 traf ich bei einem Workshop (Estill Voice Training) zwei Kolleginnen und aus gelegentlichen musikalischen Meetings entstand das Acapella-Trio „Singerellas“.

Im Herbst 2013 endete die Zusammenarbeit mit Martin Schönke. Die „Night Howlers“ und „Little Martin & the Roosters“ lösten sich auf. Dadurch wurde mehr Zeit für bestehende Projekte frei. Mit Timur Turusov begann ich an neuen Songs zu arbeiten und wir konzertierten bis Mitte 2014 auch im Duo.

In den letzten zehn Jahren schrieb ich 4 Liederzyklen für Theaterstücke der Autorin Stefanie Froer, und auch Instrumentalmusik für Kurzfilme und Künstlervideos.

Von 2014-2019 ließ sich eine Afrobrasil-Band (Alexandra Fischer e Banda) realisieren. Unser Programm besteht aus Eigenkompositionen und eher unbekannteren Stücken der Bossanova-Ära und der MPB (Musical populeira brasileira), die ich in der Originalsprache singe.
Meine Kollegen heißen Matthias Kaiser (fl, sax), Matthias Engelhardt (bass), Markus Kopanski (percussion, drums) und Harald Klein (git).

2015
Von Januar 2015 bis April 2016 spielte ich Piano für die Latin-Elektro Band TUKANDELA.

Seit Mitte 2015 sang ich mit „The Funny Valentines“ Swing der 30-50er Jahre überall in Deutschland, zum ersten Mal gleich im Audiforum in Ingolstadt.

Im September 2015 stieß ich als Pianistin/Organistin zu Calle Mambo, eine Latin Alternative Band, um den chilenischen Sänger Jhon Valle.

2016
Durchgehend Auftritte mit den Woodsidejumpers, Calle Mambo, The Funny Valentines und den Singerellas.
Im April waren wir mit Calle Mambo beim Internationalen Straßenmusikfestival in Ludwigsburg.
Gelegentlich gab es Gospelkonzerte mit Simon Sugaray Son.
Im September Release der Blues Compilation „Hues of Blues and Boogie“.

2017
Im Januar erschien die neue CD „Swingin’High“ der Funny Valentines. Mit Calle Mambo spielte ich auf Festivals in Freistadt/A, Ludwigsburg (wo wir 2017 den Publikumspreis gewannen), Afro Pfingsten/Winterthur, Würzburg und am Chiemsee Summer Festival und im Herbst noch beim AnderArt Festival der Stadt München (am Odeonsplatz). Danach endete die Zusammenarbeit mit Calle Mambo, weil die Gründer nach Berlin zogen.

Im September gründete ich mit Sigi Lee, Anton Nachreiner und Ludwig Bergner meine Band CROSSOVER, mit der wir eigene Kompositionen spielen. Diese Band spielte bis Ende 2019 in dieser Besetzung zusammen.

2018 kaufte ich mir eine Les Paul Ukulele, später noch eine Tenorukulele. So kam ich auf ganz andere Ideen für meine Songs. Im Trio S.U.A.Li. mit Anna Hermann (bass, vocals) und Sabine Bundschuh (percussion, vocals) spiele ich ausschließlich Ukulele und singe.

2019 sang ich für den Bayrischen Rundfunk beim Singspiel am Nockherberg und begann zwei neue Partnerschaften in Duos. Einmal mit dem Gitarristen der Stimulators, Peter Schneider, und zum zweiten mit Margreth Außerlechner (ukulele, vocals) im Duo ALIGRET.

2020 wurde ich Mitglied des BAO (Brasilian Arts Orchestra) , das von dem Schlagzeuger Elmar Schmidt geleitet wird. Mit dieser Big Band sang ich am 2.3. in der Münchner Unterfahrt.

2020 als es günstiger war nur noch in sehr kleinen Besetzungen zu musizieren, da Abstandsregeln eingehalten werden mußten, wurde mir Sunny Howard (Violine) empfohlen, mit der ich seitdem an einem gemeinsamen Repertoire feile und viele meiner Kompositionen verwirklichen konnte.


SEIT 1991 über 2000 AUFTRITTE, davon die WICHTIGSTEN (ab 2000):
31.12.99 Milleniumsparty am Tollwood mit dem Discotrain

2003 als Vorband von Roger Chapman, Wendlingen „Bluesfestival“

2004 mit Ladiestalk in Athen, während der Olympiade,
für SAMSUNG in Loutraki und Asientournee nach Südkorea

2000-03 + 2006-13
immer wieder bei großen Bluesfestivals
wie z.B. dem Kemptner Jazzfrühling,
Fürther New Orleans Festival, Jazzweekend Regensburg,
im Club Bastion, „Blues im Heidelberger Hauptbahnhof“,
mehrfach bei „Füssen goes Jazz“ und der „Kaiserwoche Bad Ischl“.

2015 Sommertollwood mit den Woodsidejumpers
beim Porsche-Treffen 714 Bad Gögging mit Discotrain
für BMW im Kesselhaus mit Discotrain, Jazz Festival im Audi-Forum Ingolstadt

2016 Internationales Straßenmusikfestival in Ludwigsburg, regelmäßig im Rattlesnakesaloon und im Mr. Bs (beides in München), Gigs in der Beach Bar Übersee, Bürgerhaus Germering, Bürgerhaus Deggendorf u.v.m.

2017 Ander Art Festival München, Regensburger Jazzweekend, Jazz Festival im Audi Forum.

2018 mit CROSSOVER in Blaibach, im Jazzforum Plattling.

Seit vielen Jahren spiele ich regelmässig beim Regensburger Jazzweekend und jeden Monat mindestens einmal im  „Mr. B.’s“.

2. März 2020 Konzert mit BAO (Brazil Arts Orchestra) in der Unterfahrt.

2020 gab es einige Auftritte im Duo, als Solistin, da durch Corona alles spontan geschah und nichts planbar war.

2021 wird mein erstes Konzert im Juni für den Kulturkreis Röhrmoos stattfinden, im Rahmen eines Sophie-Scholl-Gedenkabends. Ich hoffe, da kommt noch mehr.